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Nach Knapp einem Monat und tausend Kilometer weiter war es endlich so weit: Thomas erreicht die französische Küste von Saint Nazaire, und vor ihm liegt der grosse, weite Atlantik!

 

 

Hier zum Rückblick der letzten Wochen:

Wer seine Ziele erreichen möchte, muss sich auch irgendwann auf den Weg machen und so startete Thomas vor einem Monat seine Mikroexpedition in Ebikon. Schritt für Schritt ging es zuerst durch die Schweiz nach Basel, dann entlang des Rhein-Rhone Kanals zur Loire und schlussendlich entlang des längsten Flusses Frankreichs bis zum Atlantik in Saint Nazaire.

“Ich wollte meine Grenzen kennenlernen und sehen, was ich in meinem Leben alles erreichen kann.”

Zu Fuss und mit dem Skateboard kämpfte sich Thomas Tag für Tag voran. Zwischen 50 und 75 Kilometer legte er jeden Tag zurück.  Schlussendlich war es nicht sein Geist, sondern sein Körper, der an sein Limit kam. Ab der zweiten Woche plagten ihn starke Schmerzen im Schienbein. Zuerst in der linken Schienbeinmuskulatur und dann auch in der rechten. Sein Körper schrie nach Ruhe und Erholung, doch der Geist wollte weiterlaufen.

“Auf diese Weise wollte ich wieder einmal spüren wozu ich fähig bin, wenn ich die Bequemlichkeit des Alltags hinter mir lasse.” 

Eine halbe Woche drosselte Thomas seine täglichen Etappen auf ungefähr 40 Kilometer. Das brachte etwas Linderung, doch die Schmerzen gingen nicht weg und so legte er nach 20 Tagen einen Ruhetag ein, um zu verhindern, dass sein Körper Schaden nahm. 5 Tage später war es dann soweit, Thomas erreicht den Atlantik.

“Ich durfte eine Freundlichkeit erleben, wie ich es nicht erwartet hätte.”

Es war aber nicht nur der Schmerz, der die erste Etappe seiner Reise zum westlichsten Festlandpunkt Europas prägte. Thomas ist überzeugt, dass auch die spezielle Reiseart, also die langsamere Fortbewegung ihn bis jetzt viele schöne Begegnungen eingebracht hat. So meint er: “Es gab auch viele schöne Momente und Erlebnisse, welche ich niemals erlebt hätte, wenn ich mit dem Auto, Zug oder Flugzeug angereist wäre. Egal ob ich am Strassenrand oder auf einem Fahrradweg unterwegs war. Nicht einmal durch eine Autohupe oder ein genervtes Klingeln wurde ich zur Seite gewiesen.”

Und so war Thomas stets in bester Gesellschaft mit Fahrradreisenden aus der ganzen Welt unterwegs. Menschen, die nicht einfach von A nach B fahren, sondern Reisende, welche ihren eigenen Weg gehen.
Nun hat er die Küste erreicht und somit ist klar, dass seine Suche nach den perfekten Wellen erst richtig beginnt!

 

Reise mit Thomas mit
Seine gesamte Reise kannst du hier nachverfolgen. In regelmässigen Abständen versorgt Thomas uns mit Reiseberichten, Bildern und Videos, welche hier und auf Facebook unter dem Hashtag #OANATRIP veröffentlicht werden. Stay tuned!

Wann
Eintritt