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Mein erster Tag im OANA

Ich sitze in der S1 Richtung Sursee. Nächste Station: Buchrain. Hier muss ich raus. Einmal die Strassenseite überqueren und schon laufe ich aufs OANA zu. Ein grosses Grinsen macht sich in meinem Gesicht breit, denn gleich werde ich zum ersten Mal auf der stehenden Welle surfen. Ein bisschen Urlaubsgefühl an einem eigentlich ganz normalen Donnerstagmorgen. Ich bin schon gespannt, wie mein erster Tag im Oana wird!

Der erste Eindruck

Offen, hell und freundlich. Die Pflanzen ob hängend oder stehend und die Musik bringen an diesem verregneten Morgen gleich gute Laune. An der Bar trinke ich zuallererst einen leckeren Cappuccino und blättere in der Speisekarte. Hier gibt es viele gesunde und leckere Gerichte wie zum Beispiel die Bowls, die man sich selbst an der Bar zusammenstellen kann. Auf der Welle surfen bereits die Ersten. Man kann ihnen perfekt von oben zugucken und meine Vorfreude steigt. Im Shop gibt es ein tolles Sortiment an ausgewählten Produkten. Neben Surfklamotten und -brettern findet man hier auch das hübsche Geschirr aus der Bowlery, den hauseigenen Kaffee, Rot- und Weisswein.

Der erster Ritt auf der Welle

Man sollte vielleicht wissen, dass ich ein blutiger Anfänger bin. Zwar habe ich bereits Erfahrungen im Wasserski und Windsurfen gesammelt, aber diese Art von Surfen ist völlig neu für mich. Die Surflehrer geben mir zu Beginn eine kurze Einweisung und sagen, worauf ich achten muss. Dann nehme ich mir ein weiches Brett zur Hand und es kann losgehen!

Man startet sitzend vom Rand. Am Anfang muss man erstmal ein Gefühl dafür entwickeln, wie man sich am besten auf dem Surfbrett positioniert. Dabei hilft dir aber auch ein Surflehrer. Bei meinen ersten drei Versuchen bin ich relativ schnell vom Brett gekippt. Aber man lernt schnell, wie man am besten in die Welle kommt und man sich ausbalanciert. Ein weiterer Surflehrer hat mir dann vom Wasser aus geholfen. Hand in Hand hat er mich vom Rand in die Mitte der Welle gezogen und ich konnte ein besseres Gefühl zur Welle und dem Surfen aufbauen. Nach circa acht Versuchen habe ich es sogar vom Einstieg bis in die Mitte der Welle komplett alleine geschafft. Ein wirklich tolles Gefühl! Man lernt also wirklich schnell und sieht rasch Fortschritte. Die Surflehrer haben mir dabei zu jeder Zeit ein sicheres Gefühl und gute Tipps gegeben.

Déjà-Vu

Vor einiger Zeit habe ich in München gelebt. Oft war ich im Englischen Garten und habe begeistert den Surfern im Eisbach zugeschaut. Über das ganze Jahr wird hier gesurft. Für Anfänger wie mich ist das nichts, denn das Surfen auf dieser Welle ist weder leicht noch ungefährlich. Jetzt hat mir das Oana aber die Möglichkeit gegeben, diese Erfahrung zu erfüllen. Und vielleicht werde ich mich eines Tages auch auf die Eisbachwelle trauen. Aber bis dahin werde ich noch fleissig im Oana üben. Danke für diesen tollen Tag und das Erlebnis, was ich nicht so schnell vergessen werde.

Wann
Eintritt